Die Prinzipien der Politik sind Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Emanzipation, Partizipation, Legitimität und Futurismus. Einige dieser Begriffe erklären sich von allein, wie Freiheit und Gleichheit, andere sollen näher erläutert werden. Solidarität ist der ethisch-politische Zusammenhang und die Verbundenheit einer Gruppe von Menschen, die gleich gesinnte Ideen, Ziele und Aktivitäten haben. Auch zeichnet sie sich durch die gleichen Werte und Vorstellungen aus.
Die Emanzipation bezeichnet das Streben nach Gleichheit und Freiheit, das jedem Menschen gemein ist. Es geht um das unabhängig werden von finanzieller und seelsicher Abhängigkeit und die Kritik an Diskriminierung und paternalistischen Strukturen. Partizipation bedeutelt die Teilnahme und Teilhabe an bestimmten Abläufen und gesellschaftlichen und politischen Zuständen und die Mitbestimmung.
Die Legalität des Staates bedeutet seine Rechtmäßigkeit und die Einhaltung bestimmter Grundsätze und Gesetzmäßigkeiten, um ein legales Herrschaftssystem zu erhalten. Futurismus bedeutet im politischen Sinne, die zukunftsgewannte Politik des Staates mit Reformen und Gesetzen.
Bedingungen, die gegeben sein müssen, um Politik betreiben zu können, wären zunächst einmal eine Gesellschaft mit einer Sozialstruktur und einem Parteiensystem. Darüber hinaus benötigt man noch eine Wirtschaftsordnung wie den Kapitalismus und Pluralismus, also die friedliche Koexistenz verschiedener Interessen, Ansichten und Lebensstile.
Des weitern benötigt man noch eine gewisse Interdependenz, also eine wechselseitige Abhängigkeit in Form von Beziehungen und Interaktionen. Auch die Sozialpsychologie und die Gruppendynamik spielen eine Rolle.