Berühmte politische Denker

Sehr bekannte Persönlichkeiten, die sich Gedanken über die Politik gemacht haben, gab es viele. Die Bekanntesten sich wohl die griechischen Philosophen Platon und Aristoteles. Aber auch Niccolo Machiavelli und Jean-Jaques Rousseau und die Engländer Thomas Hobbes und John Locke sind sehr bekannt.

Platon leitete von den griechischen Polis einen Idealstaat ab, der für viele Jahrhunderte als das Idealmodel für eine jede Staatsform galt. Aristoteles ging davon aus, dass das Ziel des menschlichen Lebens das Glück sei. Um es zu erreichen, benötigt man nicht nur Charaktertugenden, sondern auch Charaktertugenden. Er ging davon aus, dass der Staat als Gemeinschaftsform sehr wichtig für das menschliche Glück ist.

Der Name des Italieners Machiavelli ist heute gleichbedeutend mit Machtpolitik unter Zuhilfenahme aller gesetzlichen Mittel ohne Rücksicht auf Moral und Sittlichkeit. Durch sein bekanntes Wert „Il Principe“ zählt er zu den bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit.

Rousseau gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Französischen Revolution. Er schrieb eine Abhandlung zu dem Sozialvertrag, unter dem sich das Individuum in einem geordneten gesellschaftlichen Zusammenleben freiwillig unterordnet. Grundlage hierfür ist der Gemeinwille, welcher auf das Wohl des gesamten Volkes abzielt.

Der Engländer Hobbes ging auch von einem Sozialvertrag aus, der die Macht und Souveränität auf ein Staatsoberhaut, den König, überträgt. Hierbei geben die Bürger alla Rechte ab und vertrauen auf den Schutz und die Fürsorge des Souveränen.

Die politische Philosophie von John Locke beeinflusste stark die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ging davon aus, dass die Regierung nur legitim ist, wenn sie die Zustimmung der Regierten hat und Naturrecht, wie Leben Freiheit und Eigentum schützt. Auch hat der Untertan das Recht Widerstand bei Nichterfüllung der Regierung zu leisten.